
Abbildung 1: Heim-Darre

Abbildung 2: Schroten

Abbildung 3: Maischen
Der einfachste Weg des Whiskymachens ist der, in ein Geschäft zu gehen und ein Glasbehältnis erwerben, in dem schon Leute vor mir erfolgreich versucht haben, die Produkte ihrer Versuche Whisky zu machen gespeichert haben. In der Regel befindet sich deren Produkt noch in einem brauchbaren Zustand darin, so dass ich dieses konsumieren kann ohne mich anzustrengen. Alle anderen Wege sind in der Regel nicht vom Erfolg gekrönt, was einen nicht abhalten sollte, es trotzdem zu versuchen, denn bekanntlich ist ja der Weg das Ziel.

Abbildung 4: Temperatur halten
Versuch 1
Man nehme einen Zentner Gerstenmalz breite es auf dem Boden aus, so dass sich ein Kreis bildet. In der Mitte sorgt man für zwei Vertiefungen, die im rechten Winkel nach außen verlaufen. Dann setzt man sich bequem in diesen Kreis, rückt mit dem Po etwas hin und her, so dass er die Vertiefungen noch tiefer macht und man noch besser sitzt. Nun kommt der schwierigste Teil, man muss sich konzentrieren, „Ooooohhhhhhhmmmmm“ summen und nur noch an Whisky denken.
Man wird durstig und bricht den Versuch ab, probiert es aber gleich nach einem kräftigen Dram noch einmal.

Abbildung 5: Heim Still
Versuch 2
Man besuche Leute/Unternehmen, die in Deutschland bereits Whisky hergestellt haben. Eines von Ihnen ist die Brennerei Sonnenschein. Dort, wo normalerweise Korn gebrannt wird, hat der Besitzer in den 90er Jahren einmal das Wagnis auf sich genommen, Whiskymalz zu verarbeiten und das Destillat dann in schottische Whiskyfässer zu füllen. Ob es sich gelohnt hat, kann jeder selbst probieren.

Abbildung 6: Der Whisky ist (fast) fertig
Versuch 3
Man kaufe sich die entsprechende Literatur: Inge Russel: Whisky – Technology, Production and Marketing. Amsterdam 2003
Sie sehen schon, so richtig ernst nimmt es der Autor nicht, denn er ist der Meinung, man sollte dort nicht amateurhaft herumspielen, zumal es nicht erlaubt ist und auch gefährlich sein kann. Dann lieber einmal z.B. in die Whiskyschool der Bruichladdich Distillery gehen. Allerdings, das zeigen die Bilder, gibt es Menschen, die das anders sehen. So lässt sich, die entsprechende Energie vorausgesetzt, durchaus etwas in der heimischen Küche erzeugen, das zumindest einem Whiskey nicht unähnlich ist.